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Nachricht an Gerhard Bechtold

4.0 Die Verkehrsverhältnisse

4.1 Die Verkehrslage

Sailauf liegt geographisch und verkehrsmässig sehr günstig:

Tab.29: Entfernungen

1 km

zur B 26

8 km

zur B 8

16 km

zur B 469

3 km

zur Bundesautobahn Frankfurt - Würzburg

3 km

zur elektrifizierten Bahnhauptstrecke Frankfurt - Würzburg

52 km

zum Grossflugplatz Frankfurt

8 km

zur nächsten Kreisstadt Aschaffenburg

47 km

zur nächsten Grossstadt Frankfurt

So bestehen gute Strassenverbindungen nach Norden (neue L.2.0 A2 nach Wiesen, Bad Orb), nach Osten (B 26 nach Lohr, Schweinfurt), nach Süden ('Eselsweg', B 469 nach Wertheim, Marktheidenfeld) und nach Westen (B 26, BAB nach Aschaffenburg, Darmstadt, Frankfurt). Aus jüngerer Zeit stammen lediglich die Bundesautobahn (1964) und die Forsthochstrasse (1968). Jedoch wurde die Beschaffenheit sämtlicher Strassen wesentlich verbessert.

4.2 Die Zunahme des Verkehrs

Diese sehr günstige Verkehrslage konnte jedoch vor dem Kriege noch längst nicht im richtigen Masse ausgenutzt werden. Erst durch die steigende Zahl der Omnibusverbindungen und die Zunahme des Privatverkehrs wurde dies ermöglicht.

Die Zahl der Frühbusse stieg von 2 (1939) auf 7 (1969) am Tag. Im gleichen Verhältnis stieg die Gesamtzahl der fahrenden Busse. Die Anzahl der Privatfahrzeuge stieg seit 1939 um ca. 700 % !

Tab.30: Fahrzeugbestand in Sailauf

 

1939

1950

1960

1967

Kräder

41

59

95

23

PKW

12

11

110

400

LKW

5

6

19

34

landwirtsch.Zugmaschinen

2

2

25

48

Der Anstieg von 2 auf 25 Zugmaschinen innerhalb 11 Jahre unterstreicht die Tatsache der Mechanisierung in den landwirtschaftlichen Betrieben. Sieht man diese Zahl im Zusammenhang mit den landwirtschaftlichen Betrieben, ergibt sich: 1949 kam auf 100 Betriebe eine landwirtschaftliche Zugmaschine, heute (1969) bereits auf drei.



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